Alpines Wegenetz

Kaunergratrunde

Der ursprüngliche Naturpark Kaunergrat lässt sich nun auch in einer mehrtägigen Wanderung erkunden. Ausgangspunkt der siebentägigen Tour ist das Naturparkhaus auf der Piller Höhe. Von dort geht es in fünf Etappen teils auf beschaulichen Almwegen, teils auf hochalpinen Steigen einmal rund um den Gebirgskamm des Kaunergrats. Übernachtet wird auf einfachen Almen und Schutzhütten entlang der markierten Route. Wer sich der gesamten Rundtour stellt, sollte Ausdauer für Tagesetappen von durchschnittlich sieben Stunden mitbringen. Dafür warten als Belohnung jedoch einsame Wege in unberührter Natur, klare Bergseen, kraftvolle grüne Kräuterwiesen und urige Hütten mit herzlicher Tiroler Gastfreundschaft auf aktive Wanderer. Die Kaunergrat-Runde lässt sich auch auf kürzeren drei- bzw. fünftägigen Varianten erkunden. Alle drei Varianten führen über die Kaunergrathütte.

Beschreibung aller Varianten der Kaunergrat-Runde (auf der Seite des Tourismusverbandes Pitztal)

Mainzer Höhenweg

Der Mainzer Höhenweg, der durchweg die 3000-m-Grenze übersteigt und am Rheinland-Pfalz-Biwak mit 3247 m seinen höchsten Punkt erreicht, wurde für bergerfahrene Alpinisten wieder in einen empfehlenswerten Zustand gebracht. Mit erheblichem Personalaufwand und großem Materialeinsatz hat das Arbeitsteam der Wegegemeinschaft Vorderötztal, der unsere Sektion angehört, die Sicherungs- und Markierungsmängel im Wegverlauf beseitigt. Der Mainzer Höhenweg, einer der anspruchsvollsten und schönsten Höhenwege der Ostalpen, ist damit wieder eine gute Adresse für geübte Bergsteiger.

Cottbuser Höhenweg

Zeitgleich mit dem Mainzer Höhenweg wurde gegen Ende der Sommerbergsaison 2012 auch der Cottbuser Höhenweg durch ein Arbeitsteam der Wegegemeinschaft Pitztal, der unsere Sektion ebenfalls angehört, überarbeitet und an den anspruchsvollsten Stellen neu versichert. Der Cottbuser Höhenweg ist für unsere Kaunergrathütte auch aus wirtschaftlicher Sicht von enormer Bedeutung, da er Teil der Kaunergratvariante des E5 und mittlerweile auch Hauptzugangs- und Verbindungsweg ist. Die Wegbetreuung fällt hälftig in die Zuständigkeit der DAV-Sektionen Frankfurt am Main und Mainz. Beide Sektionen kooperieren beispielhaft in der Wegeunterhaltung, nicht nur am Cottbuser Höhenweg.

Der Cottbuser Höhenweg musste im Sommer 2016 aufgrund eines anhaltenden Steinschlages im Bereich Karlesegg verlegt werden. Die neue Trassenführung verläuft von der Kaunergrathütte kommend nun unterhalb des Karlesegg in südlicher Richtung auf die ursprüngliche Steigführung. In dem Kartenausschnitt wurde die neue Trassenführung eingezeichnet.