Auf den Pirschling und den Schönkahler
Gestärkt durch das reichhaltige Frühstück sollte es heute die erste Schneeschuhtour im Gelände sein - und das mit voller Winterausrüstung, also inklusive LVS-Gerät, Schaufel und Sonde. Die äußeren Bedingungen waren prima, die Sonne lachte vom Himmel bei Temperaturen um die 2 Grad.
Von der Bushaltestelle in Zöblen ging es unspektakulär in Serpentinen auf nahezu trockenen Wegen zum Gasthof „Zugspitzblick“. Wohl nur Marketing, denn von der Zugspitze war weit und breit nichts zu sehen. Weiter ging es nun mit unseren Grödeln auf vereisten Forstwegen durch den Wald immer weiter hinauf in Richtung unseres Tagesziel, dem Schönkahler auf 1.688 m.
Nachdem wir den Wald hinter uns gelassen hatten, öffnete sich auf 1.400 m vor uns überraschend eine Schneelandschaft. Die gespurten Wege erforderten weiterhin nicht den Einsatz unsere Schneeschuhe, die Grödeln reichten völlig aus, da sich auch immer wieder schneefreie Abschnitte auftaten.
Auf dem Pirschling (1.634 m) ist unser Ziel schon in Sichtweite. Angekommen auf dem Schönkahler zeigte sich uns auf der einen Seite das grüne bayerische Alpenvorland und uns zu Füßen das Städtchen Pfronten mit dem Weißensee und den Hausbergen Aggenstein und Einstein - und auf der anderen Seite das Tannheimer Tal mit seinen schneebedeckten Bergen.
Nach den Erinnerungsfotos und einer Rast auf dem Gipfel wandelte mancher noch auf der Grenzlinie zwischen Bayern und Tirol, bevor es auf gleichem Wege ohne Probleme wieder hinunter zum Ausgangspunkt nach Zöblen ging. Der Bus (kostenlose Nutzung mit der Gästecard!) brachte uns pünktlich zurück nach Tannheim und dem Abendessen näher … aber das ist eine andere Geschichte.