Dann stehen wir an einem wundervollen, unberührten Traumhang. Reiner fährt vor und legt dynamisch die erste, absolut gleichmäßige Spur in den Schnee. Ich starte gleich danach, komme gut in den Rhythmus - meine Oberschenkel brennen, aber die Endorphine sind stärker als der Schmerz, ich fahre den ganzen Hang am Stück lande überglücklich unten bei Reiner. Auch bei der Abfahrt klappt es bei mir immer besser, ich gewöhne mich immer mehr an das Fahren mit den leichten und weichen Skitourenschuhen. Auch die anderen verzieren den Hang mit ihren Spuren. Andi zischt mit seinem unverwechselbaren Stil mit dynamischen Kurzschwüngen und -sprüngen in Rekordzeit auf uns zu.
Dann geht’s flach weiter durch den Eisboden, einem lieblichen Gletschertal nach Norden, immer wieder mit sanften Pulverschneehängen. Unten müssen wir einen Bach überqueren, dann steigen wir unterhalb eines stillstehenden Sessellifts steil zwischen Felsen auf. Andi geht vor und entdeckt ein Schneehuhn, das direkt vor uns gemütlich durch den Schnee davontrippelt.
Im Berghotel genießen wir den großen Wellnessbereich mit Sauna und Schwimmbecken mit Blick auf die verschneiten Gipfel.