© Claudia Endriss

Wanderreise zur Zollernalb

05.07.2026

Mit Wanderschuhen, guter Laune und erstaunlich großem Hunger ging es vom 13. bis 17. Mai 2026 auf die wunderschöne Zollernalb.

Organisiert wurde die Tour von unserer Wanderleiterin Claudia Endriss. Sie sorgte dafür, dass niemand verloren ging und wir sicher unsere Wanderziele erreichten.

Während unseren täglichen Wanderungen von 18 - 25 km und ca. 450 - 750 Höhenmetern zeigte sich die Zollernalb von ihrer besten Seite: weite Wiesen, herrlich grüne Wälder und immer wieder fantastische Ausblicke. Das Wetter spielte mit, die Stimmung sowieso, und irgendwo zwischen Vogelgezwitscher und Wanderstöcken tauchten plötzlich die geheimnisvollen gestrickten „Albwichtel“ an den Ruhebänken als Glücksbringer auf. Ob sie wirklich dort im Wald wohnen oder nur besonders fantasievolle Figuren sind, konnte bis heute nicht eindeutig geklärt werden.

Besonders spannend waren die Sandlöcher, die unterwegs für neugierige Blicke sorgten. Während einige versuchten herauszufinden, wie sie entstanden sind, überlegten andere eher, ob man dort versehentlich einen Wanderschuh versenken könnte. Zum Glück blieb die Gruppe vollständig.

Natürlich begegneten uns auch zahlreiche Schafe, die uns mit der Gelassenheit echter Profis beobachteten. Vermutlich fragten sie sich, warum Menschen freiwillig Berge hochlaufen, nur um danach über müde Beine zu jammern.

Ein echtes Highlight waren die beeindruckenden Mammutbäume. Zwischen diesen riesigen Baumgiganten fühlte man sich plötzlich ziemlich klein – besonders nach mehreren Stunden bergauf.

Und wie immer gilt beim Wandern: Frische Luft macht hungrig. Sehr hungrig. Deshalb war die Einkehr im Gasthof „Süß Grund“ ein absolut wichtiger Programmpunkt. Dort entwickelte sich die Bestellung allerdings zu einer kleinen organisatorischen Herausforderung. Eisschokolade hier, heiße Schokolade dort, Kuchen zum Hauptgang, dazu weitere Wünsche aus allen Richtungen – die Bedienung wirkte irgendwann leicht verwirrt, blieb aber tapfer und das Essen war sehr lecker. Vermutlich erzählt sie heute noch von der Wandergruppe mit den komplizierten Bestellungen. 

Auch der Ort Killer sorgte unterwegs für Gesprächsstoff. Allein der Ortsname „Killer“ klingt deutlich gefährlicher, als er ist. Tatsächlich scheint es dort ziemlich idyllisch zu sein.

Zu den schönsten Momenten gehörten die grandiosen Aussichten auf die berühmte Burg Hohenzollern. Wie sie majestätisch auf dem Berg thront, sieht sie fast aus wie aus einem Märchenfilm.

Am Ende der Reise blieben viele schöne Erinnerungen, Handys voller Fotos, einige strapazierte Muskeln und die Erkenntnis: Wandern ist manchmal anstrengend, aber mit einer tollen Gruppe, einer kundigen Wanderleiterin, viel Natur und ausreichend Schokolade definitiv eine hervorragende Idee.

Tourenleitung: Claudia Endriss

Text: "Die Mädels im Caddy" (Tourenteilnehmerinnen) und ein bisschen ChatGPT

Fotos: Ursula Reith + Claudia Endriss

 

Hinweis:
Claudia Endriss wird auch in 2027 eine solche Wanderreise anbieten => Touren für Mitglieder